Positive Bilanz für «Runners for Future» am 33. Frauenlauf

Sie waren zum ersten Mal dabei und schon zuoberst auf dem Podest.

Der 33. Frauenlauf wurde einmal mehr bei schönstem Wetter und Temperaturen bis 23 Grad durchgeführt. Mit dabei unter den rund 12’500 Teilnehmerinnen waren zum ersten Mal die Läuferinnen der neu gegründeten Gruppe «Runners for Future». Sie wollen, wie es der Name sagt, gemeinsam für eine klima- und umweltverträgliche Zukunft rennen. Ihr Ziel ist Netto Null CO2 Bilanz bis ins Jahr 2030. Als Läuferinnen tragen sie einen kleinen und wichtigen Teil zur CO2-Reduktion bei.

Auf den fairtrade hergestellten und in der Schweiz bedruckten T-Shirts der «Runners for Future»-Läuferinnen war zu lesen: „I run for our planet“. Die 11 jährige Florence Bucher hat es in ihrer Kategorie 10 km U12 mit einer guten Zeit von 51:47 zuoberst auf das Podest geschafft. «Runners for Future» ist eine von vielen Gruppen, die global denken und lokal beherzt gemeinsam das Klima- und Umweltproblem anpacken wollen.

Die Schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg hat die «Fridays for Future»-Bewegung ins Leben gerufen. In der Schweiz wurde die Idee zuerst von Jugendlichen der Klimastreik-Bewegung aufgenommen. Nun verbinden sich im Netzwerk «People for Future Switzerland» Menschen aus der ganzen Bevölkerung, die die gleichen Ziele unterstützen.

In kurzer Zeit sind viele Untergruppen entstanden, die sich nach Wohnort oder Wirkungsfeld zusammenschliessen. Wie zum Beispiel „Runners for Future“ oder „Scientist for Future“ „Eltern fürs Klima“ oder „Teachers for Future“ etc. Allen gemeinsam ist das Anliegen, die vom Klimastreik geforderten Ziele, wie Netto Null CO2 bis 2030, zu unterstützen.

«Runners for Future» haben am Schweizerischen Frauenlauf aus dem Publikum viel Zuspruch und Unterstützung erfahren. Sie werden auch in Zukunft an weiteren Schweizer Läufen wie dem Lucerne oder Lausanne Marathon, Thuner Stadtlauf, Greifenseelauf, etc. für das Klima und die Umwelt mit rennen.

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